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18. Steuer-Gewerkschaftstag: Die DSTG hat eine neue Bundesleitung

 

Auf dem 18. Steuer-Gewerkschaftstag des Bundesverbandes der Deutschen Steuer-Gewerkschaft am 21./22. Juni 2017 in Hannover ist Thomas Eigenthaler mit einem beeindruckenden Stimmenanteil von 96,8% von den rund 260 Delegierten zum DSTG-Bundesvorsitzenden wiedergewählt worden. 

 

Unterstützt wird er von den in ihren Ämtern wiedergewählten stellvertretenden Bundesvorsitzenden Andrea Sauer-Schnieber (Landesverband Nordrhein-Westfalen), Karl-Heinz Leverkus (Tarif; Landesverband Nordrhein-Westfalen), Michael Volz (Landesverband Hessen) sowie dem neu gewählten Florian Köbler (bfg Bayern).

 

Die neu gewählte Bundesleitung will den Markenkern der DSTG im Team weiter ausbauen und gemeinsam der Steuergerechtigkeit Stimme und Gehör verschaffen – ganz nach dem Motto des 18. Steuer-Gewerkschaftstages „Wir sind Steuergerechtigkeit!“.

Quelle:www.dstg.de

Pano

 

Einen Bericht von der öffentlichen Veranstaltung finden Sie unter:

 

18.Steuer Gewerkschaftstag437

 

Die Delegierten aus Sachsen-Anhalt

Reihe vorn v.Links, S. Osterburg, K. Salzmann, I. Herfurth, U. Ludwig, H. Ehlert , Reihe hinten v.l. A.Köditz, Ch. Keil, D. Waßmann, R. Urban, nicht im Bild G. Martini

 

18.Steuer GewerkschaftstagKeil

 

Christian Keil,(hintere Reihe 3.v.r.) fungierte zum Gewerkschaftstag als Mitglied im Wahlausschuss.

 

18.Steuer Gewerkschaftstagköditz

 

Andreas Köditz, Stellvertretender Bundesrechnungsprüfer stellte den Kassenbericht der Rechnungsprüfer vor und stellte sich zur Wahl als Rechnungsprüfer. 
Antje Timm, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und Andreas Köditz, Landesverband Sachsen-Anhalt, wurden mehrheitlich von den Delegierten in diese Funktion gewählt.

 

Neben einer Vielzahl von abzuarbeitenden Anträgen wurde ein richtungsweisender Antrag der Bundesfrauenvertretung im dritten Anlauf bei Gewerkschaftstagen zur Mindestteilnahme von 40% Frauen an Steuer-Gewerkschaftstagen mit überragender Mehrheit angenommen.

 

frauen

 Fotos bitte anklicken zum vergrößern


 
Besuch des DStG-OV SDL im Landtag Magdeburg am 07.06.2017


Auf Initiative der OV Vorsitzenden Ramona Henning besuchte der OV SDL den Landtag. Es war ein Gespräch mit der CDU Fraktion vereinbart. Für diese stand der LT-Abgeordnete der CDU, Hardy Peter Güssau zur Verfügung.
Es wurde über die Themen: Besoldung der Beamten, Einstellung von Nachwuchskräften, Bau der A 14, Einrichtung von Privatschulen in der Fläche (die Altmark ist eine großflächige Gegend) und Würdigung der Leistung der Bediensteten im öffentliche Dienst durch den Dienstherrn.

Es wurde sehr interessiert und lebhaft diskutiert. Herr Güssau zeigt sich über das große Interesse der Anwesenden zu diese Themen positiv überrascht und versprach, sich im Parlament und im Finanzausschuss für ihre Interessen einzusetzen. Er werde den OV (Frau Henning) über Ergebnisse  per Mail informieren. Im Anschluss an das Gespräch und einem Gruppenfoto folgte ein Rundgang mit Erläuterungen durch das Landtagsgebäude.
Alle Teilnehmer fanden die Veranstaltung sehr interessant und lehrreich.

Beste Grüße aus Stendal

Ramona Henning
Stendal
 

DSTG-Pokal der Finanzverwaltung in Sandersdorf-Brehna

Am 16.6.17 trafen sich 350 sportbegeisterte Finanzer zum jährlichen DSTG-Pokal in Sandersdorf-Brehna.
Die Kolleginnen und Kollegen des Finanzamtes Bitterfeld-Wolfen mit Michael Aermes an der Spitze haben zum wiederholten Mal die Ausrichtung des Turniers perfekt gestaltet.


Die Sportstätten waren in einen 1A –Zustand. Selbst der Wolkenbruch zur Zeit der Anmeldung und Eröffnung wurde organisatorisch gemeistert, in dem vom Freien in eine benachbarte Sporthalle umgezogen wurde.


Packende Wettkämpfe gab es in allen Sportarten, gemeinsam wurde jedes Tor, jeder Neunerwurf, jeder Läufer usw. von den Sportlerinnen und Sportlern bejubelt.


Die Stände der Verpflegung, Getränke und des Kuchenbasars waren dicht umlagert.
Viele ortsansässige Unternehmen, sowie Kooperationspartner der DSTG waren vor Ort.
Die Elsterboys sorgten mit Musik für Stimmung.
Der DSTG-Informationsstand war ein zentraler Punkt, wo viele derzeitig interessierende Fragen heiß diskutiert wurden.


Staatssekretär Dr. Klang sowie der Abteilungsleiter IV des Ministeriums, Herr Erdwiens, waren vor Ort, um die Verbundenheit der Dienststelle zu zeigen.
Unsere Landesvorsitzende, Iris Herfurth, nutzte die Gelegenheit um am Rande, über einige wichtige Themen zu sprechen.


Während das Wetter uns den Tag über mit Sonne verwöhnte, musste die Siegerehrung im Schnellverfahren wegen eines plötzlichen Regenschauers durch geführt werden.
Alle Teilnehmer hatten Spaß und viel gute Gespräche am Rande des Sports.


Darum nochmals:
Vielen Dank an die Organisatoren!!!

 

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start stop bwd fwd

PS: Es wurde durch die anwesende Sportkommission festgestellt, dass es sich um eindeutig
"Saubere Spiele " handelte.
Keine der genommenen Proben wurden Positiv getest!

 

  UrinProbe

Infoblatt Presse 001

Infoblatt Presse 002

 Sachsen-Anhalts Finanzämter in der Presse

 

Interview unseres Bundesvorsitzenden der DSTG Thomas Eigenthaler mit dem MDR Aktuell am 13.Juni 2017 zum Thema Betriebsprüfungen in Sachsen-Anhalt.

 

http://www.mdr.de/mediathek/infothek/audio-404772.html

 

Sachsen-Anhalt hat schärfste Steuerprüfer

 

http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/finanzpolitik-sachsen-anhalt-hat-schaerfste-steuerpruefer?fbc=fb-shares

Ein Glitzerschwein im Finanzamt Halle

 

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/kunst-glitzerschwein-marc-fromm-finanzamt-halle-100.html


 

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31.05.2017
 
Deutsche Steuer-Gewerkschaft: Kaum neues Personal
 
Wie überall in der sachsen-anhaltischen Landesverwaltung wurde auch in den Finanzämtern Personal abgebaut. Die Zahl der Mitarbeiter ist von 4.300 auf 3.300 Mitarbeiter gesunken. Viele Stellen seien über Jahre nicht nachbesetzt worden.

 

Das Personal insgesamt sei überaltert, so Iris Herfurth, Landesvorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft in MDR AKTUELL (Ausgabe vom 30. Mai 2017). „Der Altersdurchschnitt von 48 Jahren bedeutet natürlich künftig viele Altersabgänge. Da müssen wir schon gucken, dass wir uns verjüngen.

Wenn Modernisierung, neue Besteuerungsverfahren auf uns zukommen, müssen wir junges und geschultes Personal haben“, sagte Herfurth, die seit April diesen Jahres auch stellvertretende dbb Landeschefin ist.

 

Für dieses und nächstes Jahr waren ursprünglich je 40 Plätze für Nachwuchs-Finanzbeamte geplant. Doch um im Haushalt zu sparen, wurde auf jährlich 20 Neueinstellungen gekürzt.

„Im Moment haben wir den Einstellungskorridor um 50 Prozent verringert. Das verschärft unsere derzeitige Situation. Hinter so einer momentanen Entscheidung kann ich als Gewerkschaft nicht dahinterstehen“, kritisierte Iris Herfurth.

 

 


Sachsen-Anhalt spart bei Finanzämtern

 

So lautet das Thema aus einem Interview des MDR Sachsen-Anhalt mit unserer Vorsitzenden Iris Herfurth.


Hierin wird die Einsparung bzw. Kürzung der Neueinstellungen kritisiert. Mit Blick auf die Altersstruktur in den Ämtern sind die Einstellungen von jungen Personal unbedingt notwendig.


Heute aktuell in den Nachrichten des MDR zu jeder vollen Stunde zu hören oder zum nachlesen bzw. hören:

 http://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/finanzaemter-sachsen-anhalt-100.html

 


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Diskriminierungsfreies Fortkommen im öffentlichen Dienst- „jetzt umdenken“

 

 

Dieses Thema wurde auf der 13. Frauenpolitischen Fachtagung der dbb Bundesfrauenvertretung am 11. Mai 2017 näher betrachtet.

 

Der Einladung von Helene Wildfeuer (Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung) folgten stellvertretend für unseren Landesverband Iris Herfurth, Ursula Ludwig, Karen Eschner, Viola Heßler und Andrea Kutzer.

 

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(v. links nach rechts, Andrea KutzerViola Heßler, Karen Eschner, Ursula Ludwig und Iris Herfurth)

 

Helene Wildfeuer stellte zu Beginn in ihrer Eröffnungsrede provokante Fragen:

 

- Warum existieren immer noch Vorurteile gegenüber in Teilzeit arbeitenden Beschäftigten, meist Frauen?

 

Zitat eines Chefs: „Immer wenn man sie braucht, muss sie (nach hause) gehen!“

 

- Warum wird Frauen in Teilzeit eine geringere Belastbarkeit oder Unkollegialität unterstellt?

 

- Sollte der Gleichstellungsgedanke dem Leistungsgedanken vorgehen? (vorab: nein!)

 

Diese Fragen wurden in den folgenden Impulsvorträgen von Herrn Prof. em. Dr. Dr. Battis, Frau Jochmann-Döll und Herrn Prof. Dr. Spörrle eindrucksvoll beleuchtet und beantwortet.

 

GG Art. 13 Abs. 2 - Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Sie haben nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung Zugang zu jedem öffentlichen Amt.

 

Das öffentliche Dienstrecht und die Beurteilungsrichtlinien sind somit nicht diskriminierend. An dieser Stelle erfolgt kein Unterschied zwischen Männern und Frauen.

 

Alles Super!

 

Beurteilungsstatistiken aus dem Jahr 2012 und das täglich Erlebte belegen jedoch, dass es große Unterschiede bei der Vergabe von Beurteilungsnoten von Beschäftigten in Vollzeit und Teilzeit gibt. (Aktuelle Zahlen

waren zu diesem Thema leider nicht erhältlich...ein Schmunzeln war im Saal zu vernehmen)

 

Was der Dienstherr nicht schwarz auf weiß hat, ist nicht Realität, gibt es nicht!

 

Prof. Dr. Battis führte erklärend aus, dass durch die handelnden Führungsebenen strukturelle Schwächen im Beurteilungssystem und der Beurteilungspraxis nicht konsequent entgegengewirkt wird.

 

Es werden immer noch Kriterien von Männern für Männer aufgestellt. Präsenzkultur und Überstunden sind das Maß aller Dinge. Abweichungen davon werden als Mangel bewertet.

 

Warum wird Teilzeit negativ betrachtet und warum ist Vollzeit normal?

 

Besser wäre doch der Ansatz einer individuellen Arbeitszeit mit individuellen, machbaren Zielvorgaben.

 

Leistung könnte somit objektiv gemessen und bewertet werden. Eine subjektive Prägung durch Geschlechterstereotypen und vorgefasste Meinungen muss in den Hintergrund treten.

 

Eine junge Frau mit einer individuellen Arbeitszeit von 25 Stunden pro Woche hat sich nicht gegen den Job und gegen die berufliche Karriere entscheiden, sondern will die Familie und den Beruf optimal in alle Richtungen organisieren.

 

„Die natürliche Beurteilung ist eine verzerrte Beurteilung.“

 

„Beurteilung ist ein Akt wertender Erkenntnis“

 

Menschen und Meinungen sind manipulierbar. Es erfolgt immer ein unterbewusstes Werten, welches von hierarchischen Ebenen und persönlichen Erfahrungen gespeist wird.

 

„Sei doch mal ganz objektiv meiner Meinung.“

 

Das Fazit aller Vortragenden war, dass zur Vermeidung von Benachteiligung von Beschäftigten (in Teilzeit) systematische und strukturelle Verfahren geschaffen werden müssen, die keinen Raum für Subjektivität lassen.

Des Weiteren wurde festgehalten, dass Irren hier nicht männlich, sondern menschlich ist.

 

Der richtige Ansatz wäre, Gleichstellungskompetenz als oberste Führungskompetenz zu verstehen.

 

Mein persönliches Fazit:

Gerechte Beurteilung unabhängig von Statusgruppen wird es in unserer Verwaltung mit den bestehenden Beurteilungsverfahren und Quotierungen nicht geben.

 

Zeit zur Überarbeitung der (Massen-)Beurteilungsverfahren und der Reflektion über mögliche Denkfehler ist im Ministerium nicht vorhanden und nicht eingeplant.

 

So bleibt es auch hier die Aufgabe der Gewerkschaft (insbesondere der Frauenvertretung) und der Personalvertretung, beim Dienstherrn den Finger in die Wunde zu legen und um ein diskriminierungsfreies Fortkommen zu kämpfen.

 

Im Namen der Landesfrauenvertretung

 

Andrea Kutzer


 

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 18. Bundesjugendtag der DSTG Jugend in Braunschweig

„Generation Y – Halten wir dem Druck stand“

Unter diesem Motto stand der diesjährige Bundesjugendtag vom 07.Mai – 09.Mai 2017 in Braunschweig.

 

(von links: Norina Stanski, Patrick Butschkau, Carolin Rau und Sarah Schneider)

 
Mit hervorragenden Ergebnissen wurde Patrick Butschkau als Vorsitzender, Sarah Schneider als Stellvertreterin und Schatzmeisterin, sowie Carolin Rau und Norina Stanski ebenfalls als

Stellvertreterin, in die neue Bundesjugendleitung gewählt.

Die DSTG Sachsen-Anhalt gratuliert ganz herzlich und wünscht dem neu gewählten Gremium viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit für die Zukunft.

 

 

Die Öffentlichkeitsveranstaltung wurde von Carolin Rau eröffnet welche die Gäste aus Politik und Verwaltung sowie sie Teilnehmer und Delegierten herzlich begrüßte. Es folgte eine

beeindruckende Rede vom neu gewählten Bundesjugendleiter Patrick Butschkau, bei der er sich von der scheidenden Bundesjugendleitung bedankte, und zur „Generation Y“, deren Wünsche, Erwartungen und Verpflichtungen, sowie Ihrer Integration in die Finanzverwaltung.

 

 

Es folgten Grußworte von Finanzminister des Landes Niedersachsens Peter-Jürgen Schneider, des Vorsitzenden der DSTG Bundesleitung Thomas Eigenthaler sowie von Sandra Kothe

Vorsitzende der dbb Bundesjugendleitung.